Fernzugriff für Raspberry Pi
Dein Pi vor Ort.
Du überall.
Noch kurz den Kiosk neu starten. Nach der Heizung sehen. Oder herausfinden, warum der Pi so langsam ist. Geht auch von da, wo Du gerade bist. Mit PiPort erreichst Du Deinen Raspberry Pi per SSH oder im Browser, ohne am Router Ports freizugeben.
Early Access · Anmeldung für bestehende Konten.
$ piport ssh pi@kiosk-03pi@kiosk-03:~ $ sudo systemctl restart kioskpi@kiosk-03:~ $ exit$ piport forward holiday-ha 8123Forwarding 127.0.0.1:8123 -> holiday-ha port 8123$ Dein Schreibtisch. Der Pi beim Kunden. Eine Verbindung.
Mal eben hinfahren? Muss nicht.
Für die kleinen Handgriffe, die sonst eine große Fahrt werden.
Bäckerei, Montag 7:40 Uhr
Das Display bleibt schwarz. Der Pi ist online, aber der Kiosk-Dienst braucht einen Neustart. Du öffnest vom Schreibtisch aus eine Shell und startest ihn neu. Den Autoschlüssel kannst Du liegen lassen.
$ piport ssh pi@kiosk-03
Ferienwohnung an der Ostsee
Im Flurschrank läuft Home Assistant auf einem Pi. Bevor die nächsten Gäste kommen, willst Du nach der Heizung sehen. Portfreigabe am Router des Vermieters? Eher nicht. Also holst Du Dir den Port auf Deinen Laptop und öffnest localhost:8123.
$ piport forward holiday-ha 8123
Wetterstation im LTE-Netz
Keine öffentliche IP. Kein Zugriff auf den Router. Im LTE-Netz ganz normal. PiPort kommt auch hinter CGNAT an Deinen Pi, solange der Agent ausgehend Port 443 erreicht.
$ piport ssh pi@weather-lte
Gestern verschickt
Der Pi ist schon beim Kunden. Portfreigabe vergessen? Brauchst Du nicht. Wenn der Agent vor dem Versand eingerichtet ist und der Pi vor Ort Internet hat, baut er die Verbindung selbst auf.
Das Dashboard
Welcher Pi läuft? Welcher nicht?
Ein Display im Laden, die Heizung in der Ferienwohnung, der Testaufbau im Büro. Im Dashboard siehst Du, welche Geräte online sind und wann sie zuletzt erreichbar waren. Ohne Dich auf jedem Pi einzeln anzumelden.
Sortiere Deine Pis nach Kunde oder Standort. Mit einem Gruppenfilter hast Du genau die Geräte vor Dir, um die es gerade geht.
Warum ist der Kiosk so langsam?
Seit Mittag scheint die Sonne aufs Schaufenster. Der Pi wird heiß, das Display ruckelt. Im Temperaturverlauf siehst Du, wann es angefangen hat. Zusammen mit CPU-Auslastung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz findest Du Anhaltspunkte für die Ursache.
Gerade eben oder schon die ganze Woche? Wähle den Zeitraum von einer Stunde bis zu 30 Tagen. Durchschnitt und Spitzenwerte machen auch kurze Ausreißer sichtbar.
Terminal im Browser
Browser auf. Schon am Pi.
Du willst nur kurz etwas nachsehen? Öffne das Terminal auf der Geräteseite und melde Dich mit dem Passwort oder Schlüssel Deines Pi an. Deine SSH-Sitzung läuft direkt im Browser. Ende-zu-Ende verschlüsselt zwischen Browser und Pi. Unsere Server können weder die Sitzung noch Dein Passwort lesen.
Beim ersten Verbinden siehst Du den Fingerabdruck des Host-Schlüssels. Ändert er sich irgendwann, warnt Dich das Terminal, bevor Du Dich anmeldest.
Lieber im eigenen Terminal? piport ssh übergibt die Verbindung an Deinen gewohnten ssh-Client, mit Deinen eigenen Schlüsseln.
Erst ein Pi. Dann zwanzig.
Der erste läuft. Die nächste Filiale will auch einen. Gut, wenn Du beim Einrichten nicht jedes Mal von vorne anfangen musst.
- Ein Image für alle Karten. Richte eine Karte ein, schließ mit
install.sh --golden-imageab und kopier sie zwanzigmal. Jede Kopie meldet sich beim ersten Start als eigenes Gerät an, solange das Token gilt (sieben Tage). Eine Karte, die von einem laufenden Pi kopiert wurde, erkennt PiPort als Kopie, und sie übernimmt nicht das Original. - Gruppen. Filialen Düsseldorf, Ferienwohnungen, Testaufbau. Das Token entscheidet, in welcher Gruppe ein neuer Pi landet.
- Dein Team. Lade Leute per E-Mail ein. Sie sehen dieselben Geräte und können einspringen, während Du im Urlaub bist.
- Nur die Ports, die Du freigibst. Jedes Gerät startet mit SSH (22) und sonst nichts. 8123 für Home Assistant oder 1880 für Node-RED gibst Du pro Gerät frei, im Dashboard oder mit
piport ports. - CLI-Anmeldung ohne Token-Kopiererei.
piport loginzeigt einen Code, und Du bestätigst ihn im Dashboard. Das Handy tut es auch.
So wird aus dem einzelnen Pi nach und nach eine ganze Flotte. Und Du behältst sie an einem Ort im Blick.
Einmal einrichten. Immer wieder ran.
Richte den Agent ein, solange Du Zugriff auf den Pi hast. Danach geht’s aus der Ferne.
Token im Dashboard erstellen
Wähle im Dashboard „Gerät hinzufügen“ und erstelle ein Token. Damit ordnest Du den Pi Deinem Konto zu. Für mehrere Geräte kannst Du ein gemeinsames Token und eine Gruppe wählen.
Registrierungstoken
Rollout Filialen
- Nutzungen
- 0 / 25
- Läuft ab
- 11.11.2026
- Gruppe
- Filialen Düsseldorf
Installer auf dem Pi starten
Führe die beiden Zeilen auf dem Pi aus. Der Installer installiert den Agent aus unserem signierten Paket-Repository und startet ihn als eigenen Dienst. Ein erneuter Aufruf aktualisiert ihn.
$ (curl -fsSL https://get.piport.io/install.sh || wget -qO- https://get.piport.io/install.sh) > install.sh$ sudo bash install.sh ppe_…Ein paar Sekunden warten
Der Pi taucht in Deiner Geräteliste als online auf. Ab jetzt verbindet er sich nach jedem Neustart und jedem Netzausfall von selbst wieder.
kiosk-03Onlinegerade ebenVerbinden
Öffne das Terminal auf der Geräteseite oder melde Dich mit der CLI auf Deinem Laptop an. Für SSH muss der SSH-Server auf dem Pi eingeschaltet sein, zum Beispiel über Raspberry Pi Imager oder raspi-config. Mit
piport forwarderreichst Du weitere freigegebene Dienste.$ piport login --api https://api.piport.io$ piport ssh pi@kiosk-03
Der Pi ruft an. Nicht umgekehrt.
Der Agent baut eine ausgehende TLS-Verbindung zu unserem Relay auf und hält sie offen. Auf dem Pi wartet nichts auf Verbindungen von außen. Wenn Du Dich verbindest, stellt unser Server ein Ticket aus, für genau dieses Gerät und diesen Port. Es gilt 60 Sekunden und nur einmal.
- SSH bleibt Ende-zu-Ende verschlüsselt zwischen Deinem Client und dem Pi. Das Relay sieht nur verschlüsselte Daten.
- Widerrufst Du ein Gerät im Dashboard, ist es innerhalb weniger Minuten getrennt.
- Fällt das Relay aus, läuft Dein Pi einfach weiter. Der Agent verbindet sich von selbst neu, sobald es wieder da ist.
Noch kurz gefragt.
Welche Raspberry-Pi-Modelle funktionieren?
Alle, auch der Pi 1 und der Zero, mit Raspberry Pi OS Bookworm oder Trixie in 32 oder 64 Bit. Der Installer kommt außerdem mit Debian 11 bis 13 und Ubuntu 22.04 und 24.04 zurecht, Ubuntu für Raspberry Pi eingeschlossen.
Läuft das auch auf Geräten, die kein Pi sind?
Ja. Der Agent ist ein statisches Linux-Binary für 64-Bit-ARM, 32-Bit-ARM und x86-64. Andere Einplatinenrechner, Mini-PCs und VMs gehen genauso. Für Systeme ohne APT gibt es einen Tarball mit Agent und Service-Datei. Der Name sagt, wo wir angefangen haben, nicht, wo Schluss ist.
Was sieht das Relay?
Bei SSH nur verschlüsselte Daten: Die Verschlüsselung läuft zwischen Deinem ssh-Client oder Browser-Tab und dem Pi. Bei anderen Ports sind beide Strecken zum und vom Relay mit TLS verschlüsselt, und das Relay reicht die Daten des Dienstes so weiter, wie sie sind. Spricht der Dienst auf dem Pi unverschlüsseltes HTTP, könnte das Relay mitlesen. Wo das wichtig ist, nimm HTTPS auf dem Pi. Tunnelverkehr speichern wir nicht. Wir protokollieren aber, wer wann zu welchem Gerät und Port verbunden hat.
Und wenn das Relay ausfällt?
Dein Pi läuft ganz normal weiter, nur der Fernzugriff über PiPort pausiert. Der Agent verbindet sich von selbst neu, Du musst nichts tun. Messwerte gehen an unsere API und nicht übers Relay, die Verläufe füllen sich also weiter.
Wo liegen meine Daten?
In Deutschland. Datenbank, API, Dashboard und Relay laufen in unserem eigenen Cluster in Rechenzentren von Hetzner. Was durch Deine Tunnel läuft, wird weitergereicht und nie gespeichert. Für E-Mails und Fehlerberichte nutzen wir Dienste außerhalb der EU; welche, steht in der Datenschutzerklärung.
Gehört PiPort zu Raspberry Pi?
Nein. PiPort ist ein unabhängiger Dienst, der mit Raspberry-Pi-Computern funktioniert. Er wird von der Raspberry Pi Ltd. weder hergestellt noch unterstützt oder gesponsert.
Der nächste Handgriff geht von hier.
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