Allgemeine Geschäftsbedingungen (Nutzungsbedingungen) für PiPort
Stand: November 2026. Anbieter: ELEVAYTE Online UG (haftungsbeschränkt), Rüdigerstraße 16, 40472 Düsseldorf, Amtsgericht Düsseldorf HRB 110380, [email protected].
Zugehörige Dokumente: Widerrufsbelehrung · Fair-Use-Richtlinie · Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) · Unterauftragsverarbeiter · Open-Source-Lizenzen
§ 1 Geltungsbereich, Anbieter, Begriffe
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung des Dienstes PiPort zwischen der ELEVAYTE Online UG (haftungsbeschränkt), Rüdigerstraße 16, 40472 Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 110380, vertreten durch den Geschäftsführer Jonas Trettin, USt-IdNr.: wird nachgereicht, E-Mail: [email protected] („PiPort“, „wir“), und ihren Kundinnen und Kunden („Kunde“, „Sie“).
Den Dienst betreibt in unserem Auftrag die ELEVAYTE Systems UG (haftungsbeschränkt), Rüdigerstraße 16, 40472 Düsseldorf, Amtsgericht Düsseldorf HRB 110384 („Betreiberin“). Sie stellt Server, Relay und Software bereit und leistet den technischen Support. Ihr Vertragspartner ist ausschließlich die ELEVAYTE Online UG; Ansprüche aus dem Vertrag richten sich nur gegen sie. Für die Betreiberin stehen wir wie für eigenes Handeln ein (§ 278 BGB).
(2) Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). Regeln, die nur für eine dieser Gruppen gelten, sind als solche gekennzeichnet.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen von Unternehmern werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen. Bei Widersprüchen gilt diese Rangfolge: individuelle Vereinbarungen (etwa ein Angebot zum Enterprise-Add-on), die Leistungsbeschreibung, diese AGB einschließlich der Fair-Use-Richtlinie. In Fragen des Datenschutzes geht der AVV den AGB vor.
(4) Begriffe in diesen AGB:
- Dienst: die Plattform PiPort mit Web-Dashboard, Programmierschnittstelle (API), Kommandozeilenprogramm (CLI), Agent und Relay.
- Gerät: ein Computer des Kunden, typischerweise ein Raspberry Pi, auf dem der Agent installiert und mit einem Konto verbunden ist.
- Agent: die Software von PiPort, die auf dem Gerät läuft, eine ausgehende Verbindung zum Relay hält und Gerätedaten an den Dienst meldet.
- Relay: die Server von PiPort, die Verbindungen zwischen dem Kunden (CLI oder Browser) und seinen Geräten weiterleiten.
- Organisation: der Arbeitsbereich im Dienst, dem Geräte, Mitglieder, Tarif und gegebenenfalls das Enterprise-Add-on zugeordnet sind.
- Nutzer: Personen, die der Kunde in seine Organisation einlädt.
- Tarif: Free oder ein PRO-Paket. Das Enterprise-Add-on ist eine Zusatzleistung, die Sie zu Free oder zu einem PRO-Paket buchen können; Regeln für den Tarif gelten für das Add-on entsprechend, soweit nichts anderes bestimmt ist.
- Abrechnungsmonat: der Monat ab dem Abrechnungsstichtag nach § 7 Abs. 2.
- Textform: eine lesbare Erklärung auf einem dauerhaften Datenträger (§ 126b BGB), z. B. eine E-Mail. Eine Mitteilung im Dashboard genügt nur, wenn Sie sie als Datei (z. B. PDF) unverändert speichern können.
§ 2 Leistungen von PiPort
(1) PiPort ermöglicht den Fernzugriff auf und die Überwachung von Geräten über das Internet, auch wenn diese hinter einem Router, einer Firewall oder einem Mobilfunkanschluss ohne öffentliche IP-Adresse stehen. Der Funktionsumfang richtet sich nach dem gebuchten Tarif und der bei Vertragsschluss gültigen Leistungsbeschreibung auf piport.io/de/preise. Dazu gehören derzeit insbesondere:
- SSH- und TCP-Weiterleitungen über das Relay (z. B.
piport ssh,piport forward), - ein Terminal im Browser,
- die Anzeige und der Verlauf von Gerätedaten (z. B. CPU-Auslastung, Temperatur, Speicher, Erreichbarkeit),
- Benachrichtigungen, Teamfunktionen und, je nach Tarif, API-Zugang.
(2) Alle Verbindungen zwischen Ihren Rechnern, dem Relay und dem Agent sind transportverschlüsselt (TLS). SSH-Sitzungen, auch im Browser-Terminal, sind darüber hinaus Ende-zu-Ende zwischen Ihrem Client und dem Gerät verschlüsselt; ihren Inhalt kann PiPort nicht lesen. Bei sonstigen TCP-Weiterleitungen hängt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vom übertragenen Protokoll ab (z. B. HTTPS ja, unverschlüsseltes HTTP nein). Das Relay leitet auch diese Daten nur weiter und speichert oder wertet ihren Inhalt nicht aus. Passwörter und private Schlüssel, die Sie im Browser-Terminal eingeben, verlassen Ihren Browser nicht in lesbarer Form und werden von uns weder empfangen noch gespeichert.
(3) PiPort stellt den Dienst als Software-as-a-Service über das Internet bereit. Für die Nutzung brauchen Sie eine Internetverbindung, einen aktuellen Browser und Geräte mit einem unterstützten Betriebssystem (derzeit Raspberry Pi OS, Debian und Ubuntu; Einzelheiten unter piport.io/de/docs/installieren). Für Internetanschluss, Stromversorgung, Hardware und Betriebssystem Ihrer Geräte sind Sie selbst verantwortlich.
(4) PiPort ist kein Werkzeug zur Datensicherung. Gerätedaten werden nur so lange gespeichert, wie es der Tarif vorsieht (Aufbewahrungsdauer der Metriken laut Leistungsbeschreibung).
(5) Funktionen, die wir vor der Aktivierung ausdrücklich als „Beta“ oder „Vorschau“ kennzeichnen, gehören nicht zum vereinbarten Leistungsumfang eines Pakets; wir stellen sie zusätzlich und ohne Aufpreis bereit. Wir können sie mit einer Ankündigung von zwei Wochen ändern oder beenden; im Übrigen gilt § 10. Gesetzliche Rechte von Verbrauchern, insbesondere nach §§ 327 ff. BGB, bleiben unberührt. Soll gegenüber Verbrauchern von den objektiven Anforderungen an den Dienst abgewichen werden, vereinbaren wir das vor Vertragsschluss gesondert und ausdrücklich (§ 327h BGB).
§ 3 Registrierung und Vertragsschluss
(1) Für die Nutzung brauchen Sie ein Konto. Bei der Registrierung geben Sie Name, E-Mail-Adresse und ein Passwort an und bestätigen Ihre E-Mail-Adresse. Ihre Angaben müssen wahr und vollständig sein; Änderungen tragen Sie im Dashboard nach. Sie müssen bei der Registrierung mindestens 18 Jahre alt sein.
(2) Die Darstellung der Tarife auf unserer Website ist kein bindendes Angebot. Mit dem Abschluss der Registrierung (Schaltfläche „Konto erstellen“) geben Sie ein Angebot auf Abschluss eines Nutzungsvertrags über den Tarif Free ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn wir Ihr Konto freischalten, spätestens mit der Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse.
(3) Kostenpflichtige Leistungen buchen Sie im Dashboard. Vor dem Absenden sehen Sie eine Übersicht mit den gebuchten Leistungen (PRO-Paket, Enterprise-Add-on oder beides), Abrechnungsmonat, Gesamtpreis und Laufzeit und können Eingabefehler korrigieren. Mit Klick auf die Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“ geben Sie ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn die Zahlung über unseren Zahlungsdienstleister autorisiert ist und wir die Buchung im Dashboard oder per E-Mail bestätigen.
(4) Das Enterprise-Add-on buchen Sie im Dashboard, zu Free oder zu einem PRO-Paket; Unternehmer können es auch auf Grundlage eines individuellen Angebots buchen. Es steht Verbrauchern und Unternehmern offen. Zu Free gebucht, bleibt es bei der privaten Nutzung nach § 4 Abs. 2.
(5) Vertragssprache ist Deutsch. Eine englische Übersetzung stellen wir zur Information bereit; bei Abweichungen gilt die deutsche Fassung. Wir speichern den Vertragstext nicht kundenbezogen; diese AGB können Sie jederzeit unter piport.io/de/agb abrufen und speichern. Die Bestätigung nach Absatz 3 erhalten Sie per E-Mail auf einem dauerhaften Datenträger (§ 312f Abs. 2 BGB). Sie enthält den Vertragsinhalt (PRO-Paket und/oder Enterprise-Add-on, Preis, Abrechnungsstichtag, Leistungsbeschreibung), diese AGB mit der Fair-Use-Richtlinie, für Unternehmer den AVV und für Verbraucher die Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular sowie die Bestätigung, dass Sie den vorzeitigen Beginn der Leistung verlangt haben.
(6) Wer ein Konto für ein Unternehmen anlegt, sichert zu, dazu berechtigt zu sein. Ein Konto ist persönlich; Zugangsdaten dürfen nicht geteilt werden. Für weitere Personen gibt es die Teamfunktion (§ 13 Abs. 4).
§ 4 Tarife
(1) PiPort bietet derzeit folgende Tarife an. Einzelheiten zu Funktionen und Grenzen stehen in der Leistungsbeschreibung, die Grenzen für den Datenverkehr in der Fair-Use-Richtlinie.
| Tarif | Für wen | Geräte | Preis je Monat | Verfügbarkeitszusage |
|---|---|---|---|---|
| Free | nur private Nutzung | 1 | kostenlos | keine |
| PRO-Pakete | Verbraucher und Unternehmer | PRO5: 5, PRO10: 10, PRO25: 25, PRO50: 50, PRO100: 100 | PRO5 9,99 €, PRO10 17,99 €, PRO25 39,99 €, PRO50 69 €, PRO100 119 € | keine (siehe § 9) |
| Enterprise-Add-on, zusätzlich zu Free oder einem PRO-Paket | Verbraucher und Unternehmer | wie das PRO-Paket | 19,99 € pauschal, gleich für jedes PRO-Paket | keine (§ 9 Abs. 4) |
Alle Preise sind Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer; für Unternehmer gelten die entsprechenden Nettopreise (§ 5 Abs. 1).
(2) Free. Der Tarif Free ist kostenlos und auf ein aktives Gerät und den dort beschriebenen Funktionsumfang beschränkt; weitere Geräte sind nach Absatz 6 gesperrt. Er ist nur für die private, nicht gewerbliche Nutzung bestimmt. Für berufliche oder gewerbliche Zwecke, auch zum Testen, buchen Sie ein PRO-Paket. Stellen wir fest, dass Free gewerblich genutzt wird, bitten wir Sie in Textform, innerhalb von 14 Tagen in einen kostenpflichtigen Tarif zu wechseln; danach können wir den Free-Vertrag nach § 7 Abs. 1 kündigen. Pro Person ist ein kostenloses Konto vorgesehen; die Gerätegrenze durch mehrere Konten oder Organisationen zu umgehen, ist nicht erlaubt.
(3) PRO-Pakete. Ein PRO-Paket enthält eine feste Anzahl an Geräten, z. B. PRO5 bis zu fünf und PRO10 bis zu zehn Geräte. Alle PRO-Pakete haben denselben Funktionsumfang und unterscheiden sich nur in der Anzahl der Geräte. Aktiv nutzen können Sie höchstens so viele Geräte, wie Ihr Paket enthält; weitere Geräte sind nach Absatz 6 gesperrt. Der Preis gilt je Paket, unabhängig davon, wie viele Plätze Sie nutzen.
(4) Enterprise-Add-on. Zu Free und zu jedem PRO-Paket können Sie das Enterprise-Add-on buchen, zum Pauschalpreis von 19,99 € je Monat (Endpreis), unabhängig vom Tarif und von der Größe des Pakets. Es schaltet zusätzliche Funktionen frei, derzeit API-Schlüssel für eigene Automatisierungen, den MCP-Server, eine längere Aufbewahrung und ein feineres Messintervall der Gerätedaten (Fair-Use-Richtlinie, Abschnitt 4). Die Anzahl der Geräte und das Datenvolumen richten sich weiter nach dem Tarif. Später können weitere Funktionen hinzukommen, etwa Single Sign-on und Unterorganisationen für Kunden des Kunden; sie gelten ab ihrer Freischaltung und Bekanntgabe in der Leistungsbeschreibung. Das Add-on wird monatlich abgerechnet; zu einem PRO-Paket gebucht, endet es spätestens mit diesem. Ein individuelles Angebot kann Abweichendes regeln.
(5) Wechsel des Pakets und des Add-ons. Es gilt:
- Größeres Paket, Add-on dazu: Der Wechsel in ein größeres PRO-Paket und die Buchung des Enterprise-Add-ons wirken sofort. Für den Rest des laufenden Abrechnungsmonats berechnen wir die Differenz anteilig. Sie bestellen wie in § 3 Abs. 3 beschrieben; für Verbraucher gilt § 8.
- Kleineres Paket, Add-on weg, Free: Der Wechsel in ein kleineres PRO-Paket, die Kündigung des Add-ons und, bei privater Nutzung, der Wechsel zu Free wirken zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats.
- Zu viele Geräte: Hat Ihre Organisation dann mehr Geräte, als das neue Paket oder Free enthält, bleiben die nach Registrierungsdatum ältesten Geräte bis zur neuen Grenze aktiv; die übrigen werden nach Absatz 6 gesperrt, nicht gelöscht. Wir weisen Sie 7 Tage vor dem Wechsel per E-Mail darauf hin und nennen die Geräte, die gesperrt werden.
- Ende des Add-ons: Seine Funktionen entfallen. API-Schlüssel werden deaktiviert. Gerätedaten, die älter sind als die Aufbewahrungsdauer Ihres Tarifs, löschen wir 30 Tage nach dem Ende des Add-ons; bis dahin können Sie sie nach § 17 Abs. 4 exportieren.
(6) Geräte über dem Kontingent. Sie können mehr Geräte registrieren, als Ihr Tarif enthält. Geräte über dem Kontingent sind gesperrt: Sie sehen sie im Dashboard mit ihrem Online-Status, aber es gibt keinen Fernzugriff (SSH, Browser-Terminal, Weiterleitungen), keine Aktionen und keinen Verlauf der Gerätedaten. Das gilt auch nach einem Wechsel in ein kleineres Paket oder zu Free. Aktiv sind immer die nach Registrierungsdatum ältesten Geräte bis zum Kontingent; eine eigene Auswahl ist nicht möglich. Um ein gesperrtes Gerät freizugeben, entfernen Sie ein aktives Gerät oder wechseln in ein größeres Paket; frei werdende Plätze gehen an die nächstälteren gesperrten Geräte. Wird ein Gerät entfernt und neu registriert, erhält es ein neues Registrierungsdatum. Für die Zeit der Sperre wird kein Verlauf nachträglich erstellt. Bereits gespeicherte Gerätedaten eines gesperrten Geräts zeigen wir nicht an; sie laufen mit der Aufbewahrungsdauer ab und bleiben bis dahin nach § 17 Abs. 4 exportierbar. Gesperrte Geräte kosten nichts und bleiben registriert, bis Sie sie entfernen; eine Obergrenze gibt es nicht. Diese Sperre ist keine Maßnahme wegen eines Verstoßes; dafür gilt § 15.
§ 5 Preise und Zahlung
(1) Es gelten die bei Vertragsschluss im Dashboard angezeigten Preise. Für Verbraucher sind alle Preise Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Für Unternehmer verstehen sich die Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer; bei Unternehmern in einem anderen EU-Mitgliedstaat mit gültiger USt-IdNr. gilt das Reverse-Charge-Verfahren.
(2) Die Vergütung ist für den jeweiligen Abrechnungsmonat im Voraus fällig.
(3) Die Zahlung wickeln wir über den Zahlungsdienstleister Stripe ab (Stripe Payments Europe, Limited, 1 Grand Canal Street Lower, Dublin 2, Irland). Die verfügbaren Zahlungsarten sehen Sie vor der Bestellung, derzeit Kreditkarte und SEPA-Lastschrift sowie weitere über Stripe angebotene Zahlungsarten. Für Unternehmer mit Enterprise-Add-on ist auch Zahlung auf Rechnung mit 14 Tagen Zahlungsziel möglich. Zahlungsdaten verarbeitet Stripe; wir speichern keine vollständigen Karten- oder Kontonummern.
(4) Rechnungen erhalten Sie elektronisch per E-Mail und im Kundenportal. Sie können dort auch Zahlungsart und Rechnungsadresse ändern.
(5) Fehlgeschlagene Zahlung. Schlägt eine Zahlung fehl, informieren wir Sie per E-Mail und versuchen den Einzug innerhalb von 14 Tagen erneut. Während dieser Frist bleibt der Dienst uneingeschränkt nutzbar. Ist die Zahlung danach noch offen, stufen wir Ihre Organisation nach einer weiteren Mahnung mit einer Frist von mindestens 7 Tagen auf den Funktionsumfang von Free herab. Ihre Daten und Geräteeinstellungen bleiben erhalten; mit Ausgleich der offenen Beträge stellen wir den gebuchten Tarif wieder her. Kosten einer von Ihnen zu vertretenden Rücklastschrift können wir in der tatsächlich entstandenen Höhe verlangen. Weitere gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
(6) Gegenüber Unternehmern gelten die gesetzlichen Regeln zum Zahlungsverzug (§ 288 BGB). Unternehmer können nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.
§ 6 Preisänderungen
(1) Wir können die Preise für laufende kostenpflichtige Verträge mit Wirkung für die Zukunft ändern, um gestiegene Kosten für die Erbringung des Dienstes weiterzugeben (insbesondere Kosten für Rechenzentrum, Datenverkehr, Lizenzen, Zahlungsabwicklung und Personal) oder wenn Steuern und Abgaben sich ändern. Maßgeblich ist die Entwicklung aller Kostenarten zusammen: Steigerungen bei einer Kostenart rechnen wir mit Senkungen bei anderen auf. Sinken die Kosten insgesamt, senken wir die Preise entsprechend. Eine Erhöhung darf den Kostenanstieg nicht übersteigen und nicht der Steigerung unseres Gewinns dienen.
(2) Verbraucher. Eine Preiserhöhung kündigen wir mindestens 6 Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform an, mit dem alten und neuen Preis, dem Grund und dem Zeitpunkt. Die Erhöhung wird nur wirksam, wenn Sie ihr ausdrücklich zustimmen, etwa durch Klick im Dashboard. Stimmen Sie nicht zu, läuft der Vertrag zum bisherigen Preis weiter; wir können ihn dann mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Abrechnungsmonats ordentlich kündigen. Ihr Recht zur Kündigung nach § 7 bleibt unberührt.
(3) Unternehmer. Eine Preiserhöhung kündigen wir mindestens 6 Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform an. Sie haben ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens. Kündigen Sie nicht bis dahin, gilt der neue Preis ab diesem Zeitpunkt; auf diese Folge weisen wir in der Ankündigung hin.
(4) Ändert sich der gesetzliche Umsatzsteuersatz, ändern sich die Endpreise für Verbraucher ab dem Zeitpunkt der Änderung entsprechend; das Zustimmungsmodell nach Absatz 2 gilt dafür nicht.
§ 7 Laufzeit und Kündigung
(1) Free läuft auf unbestimmte Zeit. Sie können ihn jederzeit ohne Frist beenden, indem Sie Ihr Konto oder Ihre Organisation im Dashboard löschen. Wir können ihn mit einer Frist von einem Monat kündigen.
(2) Monatliche Laufzeit. Alle kostenpflichtigen Verträge (PRO-Pakete und Enterprise-Add-on) werden monatlich abgerechnet. Sie laufen auf unbestimmte Zeit; abgerechnet wird je Abrechnungsmonat, gerechnet ab dem Tag der ersten Buchung (Abrechnungsstichtag). Wird das Enterprise-Add-on zu einem bestehenden PRO-Paket gebucht, übernimmt es dessen Abrechnungsstichtag. Sie können jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats kündigen; der Dienst bleibt bis dahin nutzbar. Wir können mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Abrechnungsmonats kündigen; § 11 bleibt unberührt.
(3) Keine Mindestlaufzeit. Es gibt keine Jahresverträge und keine Mindestlaufzeit. Im Voraus zahlen Sie immer nur den laufenden Abrechnungsmonat; nach dem Vertragsende berechnen wir nichts mehr.
(4) Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für uns insbesondere vor, wenn Sie trotz Abmahnung schwerwiegend gegen § 14 (verbotene Nutzungen) verstoßen oder mit der Zahlung eines Betrags in Höhe von mindestens zwei Monatsentgelten in Verzug sind.
(5) Form und Kündigungsschaltfläche. Sie können über die Schaltfläche „Verträge hier kündigen“ im Dashboard und auf unserer Website unter piport.io/kuendigen kündigen (§ 312k BGB), ohne sich vorher anmelden zu müssen. Die Kündigung ist außerdem in Textform an [email protected] möglich. Nach Ihrer Bestätigung über die Schaltfläche „Jetzt kündigen“ bestätigen wir jede Kündigung unverzüglich in Textform mit ihrem Inhalt, Datum und Uhrzeit des Eingangs und dem Zeitpunkt der Vertragsbeendigung (§ 312k Abs. 4 BGB).
(6) Anbieterwechsel (Data Act). Sie können jederzeit verlangen, zu einem anderen Anbieter von Datenverarbeitungsdiensten zu wechseln oder Ihre Daten auf eigene Systeme zu übertragen (Art. 23 ff. Verordnung (EU) 2023/2854, Data Act). Dafür gilt:
- Einleitung: Sie leiten den Wechsel mit einer Erklärung in Textform ein. Sie gilt zugleich als Kündigung zum Ende des Wechsels, wenn Sie nichts anderes angeben. Der Übergangszeitraum beginnt spätestens zwei Monate nach Zugang der Erklärung, auf Wunsch früher. Ihr Recht, nach Absatz 2 zum Monatsende zu kündigen, bleibt unberührt.
- Übergangszeitraum: Höchstens 30 Tage; Sie können ihn einmal verlängern. Der Dienst bleibt in dieser Zeit nutzbar und wird zum bisherigen Preis abgerechnet. Ist der Wechsel in 30 Tagen technisch nicht möglich, teilen wir Ihnen das innerhalb von 14 Werktagen begründet mit und nennen einen anderen Zeitraum von höchstens sieben Monaten.
- Unterstützung: Wir unterstützen Sie und von Ihnen beauftragte Dritte, etwa den neuen Anbieter, mit angemessenem Aufwand, insbesondere durch den Export nach § 17 Abs. 4 und Auskünfte zu Datenformaten und Schnittstellen. Eine Beschreibung der Exportformate und Schnittstellen steht unter piport.io/de/docs/export. Wir informieren Sie über bekannte Risiken für die Kontinuität des Dienstes während des Wechsels und halten das Sicherheitsniveau aufrecht.
- Daten: Exportierbar sind die in § 17 Abs. 4 abschließend genannten Daten; dort stehen auch die Ausnahmen. Nach dem Ende des Übergangszeitraums können Sie die Daten noch mindestens 30 Tage abrufen; danach gilt § 17 Abs. 5.
- Abschluss: Mit dem Abschluss des Wechsels endet der Vertrag; wir bestätigen das in Textform.
- Kosten: Wechselentgelte erheben wir nicht.
(7) Endet ein kostenpflichtiger Vertrag, führen wir Ihre Organisation im Tarif Free fort, wenn Sie Verbraucher sind, Free nach § 4 Abs. 2 nutzen dürfen und weder widersprechen noch das Konto löschen; § 4 Abs. 5 gilt entsprechend. In allen anderen Fällen gilt der Ablauf nach § 17 Abs. 5 (Lesemodus, Export, Löschung).
§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbrauchern steht bei kostenpflichtigen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten stehen in der Widerrufsbelehrung (Anlage 1); dort finden Sie auch das Muster-Widerrufsformular.
(2) Vorzeitiger Beginn. Bei der Buchung können Sie ausdrücklich verlangen, dass wir mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen (Kontrollkästchen im Bestellvorgang). Widerrufen Sie danach, zahlen Sie uns für die Zeit bis zum Widerruf einen anteiligen Betrag (Wertersatz, § 357a Abs. 2 BGB); den Rest erstatten wir. Ohne dieses Verlangen beginnen kostenpflichtige Funktionen erst nach Ablauf der Widerrufsfrist; Abrechnungsstichtag und erste Zahlung verschieben sich dann auf den Tag des Leistungsbeginns.
(3) Widerrufsfunktion. Sie können den Widerruf auch über die Schaltfläche „Vertrag widerrufen“ im Dashboard und unter piport.io/widerrufen erklären; die Schaltfläche ist während der gesamten Widerrufsfrist ständig verfügbar und leicht zugänglich (§ 356a BGB). Nach der Bestätigung über die Schaltfläche „Widerruf bestätigen“ erhalten Sie unverzüglich eine Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger mit dem Inhalt Ihres Widerrufs sowie Datum und Uhrzeit des Eingangs.
(4) Der Tarif Free ist unentgeltlich; wir verarbeiten Ihre Daten dort nur, soweit es für die Bereitstellung nötig ist. Ein Widerrufsrecht besteht daher nur für kostenpflichtige Tarife.
§ 9 Verfügbarkeit
(1) Verfügbarkeit. Wir bemühen uns, Dashboard, API und Relay rund um die Uhr verfügbar zu halten. Eine bestimmte Verfügbarkeit sichern wir nicht zu; in Free, den PRO-Paketen und mit Enterprise-Add-on gibt es kein SLA und keine Gutschriften für Ausfallzeiten. Gesetzliche Rechte von Verbrauchern bei Mängeln (§§ 327 ff. BGB) bleiben unberührt.
(2) Wartung. Geplante Wartungsarbeiten, die die Betreiberin nach § 1 Abs. 1 durchführt, kündigen wir mindestens 48 Stunden vorher im Dashboard oder auf einer Statusseite an und legen sie möglichst in die Zeit zwischen 22 und 6 Uhr (MEZ/MESZ). Dringende Arbeiten, etwa zum Schließen einer Sicherheitslücke, können wir ohne Vorankündigung durchführen. Bestehende Verbindungen können dabei kurz unterbrochen werden; der Agent verbindet sich danach selbständig neu.
(3) Störungen außerhalb unseres Einflussbereichs. Nicht von uns zu vertreten sind Störungen außerhalb unseres Einflussbereichs, insbesondere Störungen des Internetanschlusses, Mobilfunknetzes, der Stromversorgung, Hardware oder Software Ihrer Geräte, öffentlicher Netze außerhalb unserer Rechenzentren, höhere Gewalt sowie Angriffe Dritter (z. B. DDoS), soweit wir angemessene Schutzmaßnahmen getroffen haben. Ihre gesetzlichen Rechte bei Mängeln, etwa auf Minderung, bleiben davon unberührt; für Schadensersatz gilt § 18.
(4) Keine Verfügbarkeitszusage. Eine zugesicherte Verfügbarkeit (SLA) bieten wir bis auf Weiteres in keinem Tarif an. Führen wir später ein SLA ein, regeln wir es in der Leistungsbeschreibung oder einer gesonderten Vereinbarung.
§ 10 Aktualisierungen und Änderungen des Dienstes
(1) Aktualisierungen. Wir halten den Dienst auf aktuellem Stand und stellen Aktualisierungen bereit, die für Funktion und Sicherheit nötig sind, auch für Agent und CLI. Wir informieren Sie über solche Aktualisierungen im Dashboard. Installieren Sie eine Aktualisierung des Agents oder der CLI nicht innerhalb angemessener Frist, haften wir nicht für Mängel, die allein darauf beruhen, wenn wir Sie über die Verfügbarkeit der Aktualisierung und die Folgen einer unterlassenen Installation informiert haben und die unterlassene oder unsachgemäße Installation nicht auf einer mangelhaften Installationsanleitung beruht (§ 327f Abs. 2 BGB). Geräte mit veralteter Agent-Version können wir nach Ankündigung vom Relay trennen, wenn die alte Version ein Sicherheitsrisiko ist.
(2) Änderungen. Wir dürfen den Dienst über das für den Vertrag nötige Maß hinaus ändern, wenn dafür ein triftiger Grund besteht, insbesondere neue technische Entwicklungen, geänderte rechtliche Vorgaben, Sicherheitsgründe, Änderungen bei Drittanbietern oder ein Wechsel der zugrunde liegenden Technik. Die Änderung muss Ihnen unter Berücksichtigung unserer Interessen zumutbar sein (§ 308 Nr. 4 BGB); sie ist für Sie kostenlos, und wir informieren Sie klar und verständlich darüber.
(3) Verbraucher. Beeinträchtigt eine Änderung nach Absatz 2 Ihren Zugang zum Dienst oder seine Nutzbarkeit mehr als nur unerheblich, informieren wir Sie mindestens 6 Wochen vorher in Textform über Merkmale und Zeitpunkt der Änderung und über Ihr Recht, den Vertrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Information oder nach der Änderung, je nachdem, was später ist, unentgeltlich zu beenden (§ 327r BGB). Im Voraus gezahlte Entgelte für die Zeit danach erstatten wir anteilig.
(4) Unternehmer. Änderungen nach Absatz 2 sind zulässig, soweit sie Ihnen zumutbar sind. Fällt eine wesentliche Funktion des gebuchten Tarifs oder Add-ons weg, kündigen wir das mindestens 6 Wochen vorher an; Sie können den Vertrag dann zum Zeitpunkt der Änderung kündigen und erhalten im Voraus gezahlte Entgelte anteilig zurück.
(5) Free. Funktionsumfang und Grenzen des Tarifs Free können wir aus einem triftigen Grund nach Absatz 2 mit einer Ankündigungsfrist von vier Wochen ändern. Gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
§ 11 Einstellung des Dienstes
(1) Wir können den Dienst insgesamt, einen Tarif, das Enterprise-Add-on oder eine Region des Relays dauerhaft einstellen. Wir kündigen die betroffenen Verträge dann mit einer Frist von mindestens drei Monaten zum Monatsende in Textform.
(2) Im Voraus gezahlte Entgelte für die Zeit nach dem Vertragsende erstatten wir anteilig, innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsende, über die ursprüngliche Zahlungsart.
(3) Bis zum Vertragsende bleibt der Dienst nutzbar. Bis 30 Tage danach können Sie Ihre Daten nach § 17 Abs. 4 exportieren. Wir erklären in der Kündigung, wie Sie den Agent von Ihren Geräten entfernen und welche Alternativen es für den Zugriff gibt.
(4) Stellen wir nur einzelne Funktionen ein, gilt § 10.
§ 12 Änderungen dieser AGB
(1) Wir können diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn ein sachlicher Grund besteht, insbesondere geänderte Gesetze oder Rechtsprechung, neue Funktionen, Sicherheitsanforderungen oder das Schließen einer unbeabsichtigten Regelungslücke. Preise regelt § 6, Leistungsänderungen regelt § 10.
(2) Wir teilen Ihnen Änderungen mindestens 6 Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit, mit einer Gegenüberstellung der geänderten Regeln.
(3) Verbraucher. Die Änderung wird nur wirksam, wenn Sie ihr zustimmen, etwa per Klick im Dashboard. Stimmen Sie nicht zu, gelten die bisherigen AGB weiter; wir können den Vertrag dann mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Abrechnungsmonats kündigen. Änderungen, die ausschließlich zu Ihrem Vorteil sind, gelten ohne Zustimmung.
(4) Unternehmer. Die Änderung gilt als angenommen, wenn Sie nicht innerhalb von 6 Wochen nach Zugang der Mitteilung in Textform widersprechen. Auf Frist und Folge weisen wir in der Mitteilung hin. Widersprechen Sie, gelten die bisherigen AGB weiter; beide Seiten können den Vertrag dann zum Zeitpunkt des geplanten Wirksamwerdens kündigen. Nicht unter diese Regel fallen Änderungen der Hauptleistungen, der Preise und der Laufzeit sowie Änderungen, die das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung erheblich zu Ihren Lasten verschieben; sie werden nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung wirksam.
§ 13 Pflichten des Kunden
(1) Zugangsdaten. Halten Sie Passwörter, Zugriffstokens, API-Schlüssel und Enrollment-Tokens geheim und verwenden Sie ein sicheres Passwort. Bieten wir eine Zwei-Faktor-Anmeldung an, empfehlen wir dringend, sie zu nutzen. Ist ein Zugangsmittel in fremde Hände geraten, widerrufen Sie es sofort im Dashboard.
(2) Missbrauch melden. Melden Sie uns unverzüglich an [email protected], wenn Sie einen Missbrauch Ihres Kontos, eine unbefugte Verbindung zu Ihren Geräten oder eine Sicherheitslücke im Dienst bemerken oder vermuten.
(3) Berechtigung. Verbinden Sie nur Geräte, die Ihnen gehören oder für die Sie die Erlaubnis des Eigentümers haben. Werden Geräte von anderen Personen genutzt (etwa Beschäftigten oder Kunden), informieren Sie diese über den Einsatz von PiPort, soweit das gesetzlich nötig ist, und holen Sie nötige Zustimmungen ein.
(4) Team. Sie entscheiden, wen Sie in Ihre Organisation einladen und welche Rolle diese Person erhält. Für Ihre Nutzer stehen Sie nach den gesetzlichen Vorschriften ein, insbesondere nach § 278 BGB, soweit sie bei der Nutzung des Dienstes für Sie handeln. Entziehen Sie Personen, die nicht mehr berechtigt sind, umgehend den Zugang.
(5) Sicherheit Ihrer Geräte. Über das Relay erreichen Sie nur die Ports, die Sie für ein Gerät freigeben. Die Anmeldung am Gerät (z. B. sshd mit Benutzerkonto, Passwort oder Schlüssel) bleibt Ihre Sicherheitsgrenze. Halten Sie Betriebssystem, Dienste und Agent aktuell und verwenden Sie sichere Anmeldedaten auf dem Gerät.
(6) Datensicherung. Sichern Sie Daten auf Ihren Geräten selbst. PiPort speichert keine Inhalte Ihrer Geräte.
(7) Erreichbarkeit. Halten Sie Ihre E-Mail-Adresse aktuell. Wichtige Mitteilungen (z. B. zu Preisen, AGB, Sperrungen) senden wir an diese Adresse.
(8) Software. Installieren Sie Agent und CLI nur aus den offiziellen Quellen von PiPort. Verändern Sie sie nicht, um Grenzen des Tarifs oder Sicherheitsfunktionen zu umgehen.
§ 14 Zulässige Nutzung und verbotene Nutzungen
(1) Sie dürfen PiPort nur im Rahmen der Gesetze, dieser AGB und der Fair-Use-Richtlinie nutzen. PiPort dient dem Fernzugriff auf und der Überwachung von eigenen oder berechtigt verwalteten Geräten.
(2) Verboten ist insbesondere:
- Zugriff auf Systeme Dritter ohne deren Erlaubnis, das Scannen fremder Netze oder Ports sowie Angriffe auf fremde Systeme;
- Verbreiten von Schadsoftware, Betreiben von Botnetzen oder Command-and-Control-Servern;
- Phishing, Betrug, Versand unerwünschter Werbung (Spam) und Identitätstäuschung;
- Betreiben öffentlich zugänglicher offener Proxys, VPN-Ausgangsknoten oder Anonymisierungsdienste für Dritte sowie der Weiterverkauf oder die Untervermietung des Zugangs zum Relay (außer im Rahmen von Unterorganisationen mit Enterprise-Add-on, sobald angeboten);
- Bereitstellen oder Übertragen rechtswidriger Inhalte, insbesondere von Darstellungen sexuellen Missbrauchs, volksverhetzender Inhalte oder von Inhalten, die Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechte verletzen;
- Überwachen von Personen ohne Rechtsgrundlage, etwa durch Bildschirmfotos, Kameras oder Mikrofone an Geräten, die andere Personen nutzen;
- Überlastungsangriffe (DoS), absichtliches Überlasten des Relays oder massenhafte Datenübertragungen, die nicht dem Fernzugriff dienen (z. B. File-Sharing, öffentliches Streaming, Betrieb eines Content-Delivery-Netzes);
- Umgehen technischer Grenzen, der Gerätegrenze im Tarif Free (etwa durch mehrere Konten) oder von Sicherheitsmechanismen, Zugriff auf Daten anderer Organisationen;
- Dekompilieren oder Zurückentwickeln des Dienstes, soweit das nicht nach § 69e UrhG erlaubt ist; Sicherheitsforschung ist im Rahmen unserer Richtlinie zur verantwortungsvollen Offenlegung erlaubt (piport.io/.well-known/security.txt);
- Einsatz für Systeme, bei deren Ausfall Gefahr für Leben oder Gesundheit besteht (z. B. Medizingeräte, Steuerung von Fahrzeugen oder Anlagen der kritischen Infrastruktur), ohne gesonderte schriftliche Vereinbarung.
(3) Diese Liste ist nicht abschließend. Beispiele und Grenzen für den Datenverkehr stehen in der Fair-Use-Richtlinie.
§ 15 Maßnahmen bei Verstößen, Sperrung
(1) Haben wir konkrete Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen § 14 oder die Fair-Use-Richtlinie, können wir angemessene Maßnahmen ergreifen. In aufsteigender Reihenfolge sind das: Hinweis und Aufforderung zur Abhilfe, Drosselung, Sperrung einzelner Weiterleitungen oder Ports, Trennung einzelner Geräte vom Relay, vorübergehende Sperrung der Organisation, außerordentliche Kündigung.
(2) Wir wählen das mildeste geeignete Mittel und berücksichtigen dabei Schwere und Dauer des Verstoßes, ein Verschulden und Ihre berechtigten Interessen, etwa daran, dass Ihre übrigen Geräte erreichbar bleiben. Inhalte prüfen wir nicht anlasslos. Wir handeln auf Hinweis oder bei technischen Auffälligkeiten (z. B. ungewöhnlichem Datenverkehr), die wir teilweise automatisiert erkennen; über Maßnahmen nach Absatz 1 entscheidet ein Mensch.
(3) Vor einer Sperrung fordern wir Sie in Textform auf, den Verstoß innerhalb einer angemessenen Frist abzustellen. Ohne vorherige Aufforderung dürfen wir sofort handeln, wenn Gefahr im Verzug ist (z. B. ein laufender Angriff, verbreitete Schadsoftware, eine erhebliche Gefahr für den Dienst oder Dritte) oder eine gesetzliche oder behördliche Pflicht besteht. Wir informieren Sie dann unverzüglich danach.
(4) Wir begründen jede Maßnahme in Textform: welche Maßnahme, aufgrund welcher Tatsachen, nach welcher Regel, mit welchem Umfang und welcher Dauer, und wie Sie widersprechen können (Art. 17 der Verordnung (EU) 2022/2065, Digital Services Act). Wir geben an, ob wir automatisierte Mittel eingesetzt haben, und weisen auf weitere Rechtsbehelfe hin, insbesondere den Rechtsweg zu den Gerichten. Ihren Widerspruch prüfen wir zeitnah. Wir heben die Maßnahme auf, sobald ihr Grund entfällt.
(5) Hinweise Dritter auf rechtswidrige Inhalte oder Missbrauch nehmen wir unter [email protected] entgegen und bearbeiten sie zügig und sorgfältig. Eine Meldung sollte enthalten: eine Begründung, warum die Information rechtswidrig ist, den genauen Ort (z. B. Gerätename, Hostname, Port oder Tunnel-Adresse), Name und E-Mail-Adresse der meldenden Person (außer bei Meldungen nach Art. 16 Abs. 2 lit. c DSA) und die Erklärung, dass die Angaben nach bestem Wissen richtig und vollständig sind. Bitte senden Sie keine Zugangsdaten mit. Die meldende Person erhält eine Eingangsbestätigung und eine Nachricht über unsere Entscheidung (Art. 16 DSA).
(6) Haben Sie eine berechtigte Sperrung zu vertreten, bleibt Ihre Pflicht zur Zahlung bestehen.
§ 16 Löschung inaktiver Free-Konten
(1) Ein Konto im Tarif Free gilt als inaktiv, wenn sich 12 Monate lang niemand im Dashboard oder mit der CLI angemeldet hat und kein Gerät verbunden war.
(2) Wir kündigen die Löschung mindestens 30 Tage vorher per E-Mail an und erinnern 7 Tage vorher erneut. Melden Sie sich an oder verbindet sich ein Gerät, löschen wir nicht.
(3) Mit der Löschung endet der Vertrag über den Tarif Free. Wir löschen Konto, Organisation, Geräte und Gerätedaten; die Zugangsdaten der Agents werden ungültig.
(4) Konten mit kostenpflichtigem Tarif löschen wir nicht wegen Inaktivität.
§ 17 Ihre Daten, Datenschutz, Datenexport
(1) Daten, die Sie und Ihre Geräte in den Dienst einbringen, bleiben Ihre Daten. Sie räumen uns die Rechte ein, die wir brauchen, um den Dienst zu erbringen (speichern, verarbeiten, übertragen, anzeigen). Wir nutzen diese Daten nur, um den Dienst bereitzustellen, abzurechnen, zu sichern und Missbrauch zu verhindern. Aggregierte und anonymisierte Statistiken ohne Personenbezug dürfen wir zur Verbesserung des Dienstes nutzen.
(2) Wie wir personenbezogene Daten verarbeiten, steht in der Datenschutzerklärung unter piport.io/de/datenschutz.
(3) Verarbeiten wir personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden, gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Bei Unternehmern wird er mit Buchung eines PRO-Pakets Vertragsbestandteil, unabhängig vom Enterprise-Add-on; Verbraucher können ihn bei Bedarf im Dashboard abschließen.
(4) Datenexport. Während der Laufzeit und der Exportfrist nach Absatz 5 können Sie folgende Daten jederzeit über Dashboard oder CLI in einem gängigen maschinenlesbaren Format (CSV oder JSON) exportieren: Organisation mit Einstellungen; Mitglieder mit Rollen und offene Einladungen; Geräte mit Namen, Gruppen, freigegebenen Ports und bestätigten SSH-Host-Schlüsseln; Gerätedaten und Metriken im Rahmen der Aufbewahrungsdauer; Erreichbarkeitsverlauf; soweit vorhanden Alarmregeln, Webhook-Ziele und das Audit-Log. Nicht exportierbar sind Daten, die nur der Sicherheit des Dienstes dienen oder Geschäftsgeheimnisse von PiPort oder Rechte Dritter betreffen, insbesondere Passwort- und Token-Hashes, Schlüssel des Relays und interne Server-Protokolle.
(5) Ablauf bei Vertragsende. Wird Ihre Organisation nicht nach § 7 Abs. 7 im Tarif Free fortgeführt, gilt:
- Exportfrist: Ihre Organisation bleibt 30 Tage nach Vertragsende im Lesemodus erhalten, damit Sie Ihre Daten nach Absatz 4 exportieren können. Bei einem Anbieterwechsel nach § 7 Abs. 6 beginnt die Exportfrist erst mit dem Ende des Übergangszeitraums.
- Löschung: Nach der Exportfrist löschen wir die Daten innerhalb von 30 Tagen. Sicherungskopien werden spätestens 14 Tage danach überschrieben.
- Aufbewahrungspflichten: Daten, die wir gesetzlich aufbewahren müssen (z. B. Rechnungen), sperren wir und löschen sie nach Ablauf der Frist.
- Früher löschen: Sie können jederzeit verlangen, dass wir früher löschen; die Exportfrist entfällt dann.
§ 18 Haftung
(1) Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, im Rahmen einer übernommenen Garantie, bei arglistig verschwiegenen Mängeln, nach dem Produkthaftungsgesetz und soweit sonst zwingend gesetzlich vorgeschrieben.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst möglich macht und auf deren Einhaltung Sie regelmäßig vertrauen dürfen. Die Haftung ist dann auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Unternehmer. In den Fällen von Absatz 2 ist unsere Haftung zusätzlich je Kalenderjahr insgesamt auf die Vergütung begrenzt, die Sie in den zwölf Monaten vor dem schadensbegründenden Ereignis gezahlt haben, mindestens jedoch auf 1.000 €.
(4) Free. Im unentgeltlichen Tarif Free haften wir außerhalb von Absatz 1 nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(5) Außer in den Fällen von Absatz 1 haften wir für den Verlust von Daten nur in Höhe des Aufwands, der zur Wiederherstellung nötig gewesen wäre, wenn Sie die Daten regelmäßig und angemessen gesichert hätten. Das gilt nur, soweit Ihnen eine solche Sicherung möglich und zumutbar war, etwa über den Export nach § 17 Abs. 4; im Übrigen gilt § 254 BGB.
(6) Für Folgen von Befehlen und Aktionen, die Sie oder Ihre Nutzer über den Dienst auf Geräten ausführen (z. B. im Terminal oder durch einen Neustart), sind Sie verantwortlich, soweit der Schaden nicht auf einem Fehler des Dienstes beruht.
(7) Die Absätze 1 bis 6 gelten auch für die persönliche Haftung unserer Organe, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen.
§ 19 Mängel
(1) Verbraucher. Bei Mängeln gelten die gesetzlichen Vorschriften (§§ 327 ff. BGB). Bitte melden Sie Mängel an [email protected]; den Support leistet die Betreiberin nach § 1 Abs. 1 in unserem Auftrag. Ihre Rechte hängen davon nicht ab.
(2) Unternehmer. Mängel sind uns unverzüglich in Textform mit einer nachvollziehbaren Beschreibung zu melden. Wir beheben sie innerhalb angemessener Frist, auch durch eine zumutbare Umgehungslösung. Gelingt das nicht, können Sie die Vergütung angemessen mindern oder den Vertrag außerordentlich kündigen. Die verschuldensunabhängige Haftung für Mängel, die bei Vertragsschluss schon vorhanden waren (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB), ist ausgeschlossen. Ansprüche wegen Mängeln verjähren in einem Jahr; das gilt nicht in den Fällen von § 18 Abs. 1.
§ 20 Rechte an PiPort, Lizenz, Feedback, Referenzen
(1) Inhaberin der Rechte an Software, Agent, CLI und Dokumentation von PiPort ist die Betreiberin ELEVAYTE Systems UG; Rechte Dritter, etwa an Open-Source-Bestandteilen, bleiben bei ihren Inhabern. Wir vertreiben den Dienst und sind berechtigt, Ihnen die Nutzungsrechte nach Absatz 2 einzuräumen.
(2) Für die Dauer des Vertrags erhalten Sie das einfache, nicht übertragbare und nicht unterlizenzierbare Recht, den Dienst zu nutzen und Agent und CLI auf Ihren Geräten und Rechnern zu installieren und zu betreiben, für eigene Zwecke und, mit Enterprise-Add-on, für Ihre Unterorganisationen. Open-Source-Bestandteile unterliegen ihren eigenen Lizenzen, die Vorrang haben; eine Liste finden Sie unter piport.io/de/lizenzen.
(3) Feedback. Vorschläge und Ideen, die Sie uns zum Dienst schicken, dürfen wir unentgeltlich, zeitlich und räumlich unbeschränkt nutzen und umsetzen. Wir sind dazu nicht verpflichtet und schulden dafür keine Vergütung.
(4) Referenzen. Wir nennen Sie oder Ihr Unternehmen (Name, Logo) nur mit Ihrer vorherigen Zustimmung in Textform als Referenz. Sie können die Zustimmung jederzeit für die Zukunft widerrufen.
§ 21 Markenhinweise
Raspberry Pi ist eine Marke der Raspberry Pi Ltd. PiPort ist ein unabhängiges Angebot, entwickelt und betrieben von der ELEVAYTE Systems UG (haftungsbeschränkt) und vertrieben von der ELEVAYTE Online UG (haftungsbeschränkt), und wird von Raspberry Pi Ltd weder unterstützt noch geprüft oder gesponsert. Debian ist eine eingetragene Marke von Software in the Public Interest, Inc. Ubuntu ist eine eingetragene Marke von Canonical Ltd. Linux ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds.
§ 22 Kommunikation, Kontaktstelle, Streitbeilegung
(1) Wir kommunizieren mit Ihnen per E-Mail an die hinterlegte Adresse und über das Dashboard.
(2) Zentrale Kontaktstelle für Nutzer und Behörden nach Art. 11 und 12 DSA ist [email protected]; Sie können uns auf Deutsch und Englisch schreiben.
(3) Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 23 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
(2) Sind Sie Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag Düsseldorf. Dasselbe gilt für Unternehmer ohne allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände, insbesondere Art. 17 bis 19 der Verordnung (EU) Nr. 1215/2012. Wir dürfen Sie auch an Ihrem Sitz verklagen.
(3) Wollen wir den Vertrag auf ein anderes Unternehmen übertragen, teilen wir Ihnen das mindestens 6 Wochen vorher in Textform mit. Sie können den Vertrag dann zum Zeitpunkt der Übertragung kündigen; im Voraus gezahlte Entgelte erstatten wir anteilig (§ 309 Nr. 10 BGB).
(4) Ist eine Bestimmung dieser AGB unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam; es gilt § 306 BGB.
Anlage 1 zu den AGB: Widerrufsbelehrung und Muster-Widerrufsformular
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (ELEVAYTE Online UG (haftungsbeschränkt), Rüdigerstraße 16, 40472 Düsseldorf, E-Mail: [email protected]) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Sie können den Widerruf auch über die Schaltfläche „Vertrag widerrufen“ erklären, die während der Widerrufsfrist auf unserer Website und im Dashboard ständig verfügbar ist. Nach Ihrer Bestätigung über die Schaltfläche „Widerruf bestätigen“ übermitteln wir Ihnen unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. per E-Mail) eine Eingangsbestätigung mit dem Inhalt Ihres Widerrufs sowie Datum und Uhrzeit des Eingangs.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Ende der Widerrufsbelehrung
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
- An ELEVAYTE Online UG (haftungsbeschränkt), Rüdigerstraße 16, 40472 Düsseldorf, E-Mail: [email protected]
- Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: PiPort, PRO-Paket ______ und/oder Enterprise-Add-on
- Bestellt am ______
- Name des/der Verbraucher(s)
- Anschrift des/der Verbraucher(s)
- Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
- Datum
(*) Unzutreffendes streichen.